Wöchentlicher Tagesblog des Monats März – Mai 2015

16. Mai 2015

Wieder da

Hurra,
nach längerer Pause ist regirama endlich wieder erreichbar!
Du kannst uns hier nun wieder jederzeit besuchen. Bring ein paar Freunde mit. Und vielleicht ein paar Chips, ein paar Flaschen Bier …

07. April 2015

Im Fahrwasser der Macht

Gelegentlich lange auch ich mal zu einem Buch. Moment, ich link euch das mal, damit ihr auch etwas davon habt;-)

*BUCH auf Verlagsseite*

Im Fahrwasser der Macht
Covergestaltung von Andrea Gunschera

Hier hätte ich auch so etwas wie eine Rezension anzubieten, für ganz ambitionierte:
Für Meeresbiologe Dr. Alexander Martin ist es selbstverständlich, einem Mann das Leben retten zu wollen, als dessen Boot sich in einem furiosen Feuerball vor Porto Vecchio über das Meer verteilt. Immerhin rettet er gewöhnlich auch Schwämmen, kleinen Tintenfischen und wenn es sein muss auch mal Nacktschnecken das Leben. Auch sonst ist Dr. Martin nicht unbedingt ein Schreibtischhengst. Mit seinen um die dreißig Jahren noch immer sehr jugendlich,…

hier weiter zm Rest der Rezension ‚Im Fahrwasser der Macht‘

28. März 2015

Baumarkt-Patchwork

Ich entscheide mich für die Zen-Methode bei der Produktauswahl (‚Eins mit allem‘) und darf mich zur Belohnung in den stetigen Strom frustrierter Baumarkt-User einreihen, die alle geduldig wie die betrunkenen Lämmer darauf warten, dass entweder die Kasse oder die Kassiererin wieder funktionieren.

In der Schlange neben mir dümpelt ein Vater – das Kind in einer modernen, aber trotzdem sehr hässlichen, Rückentrage sicher zwischengelagert – auf den Wellen schwindender Aufmerksamkeit auf und ab.

Die freundliche Dame vor ihm erbarmt sich und tritt einen Schritt beiseite. »Möchten Sie vor? Ich warte nämlich noch auf meinen Mann, wissen Sie …« Der Vater lächelt traurig und winkt ab: »Danke, aber hat keinen Zweck. Ich warte nämlich noch auf meine Frau.«

Von einer Sekunde zur nächsten schießen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Die potentielle Zukunft zweier an der Baumarktkasse verlassener Seelen, die durch die Untiefen der Wartezeit endlich zueinander finden, spielt darin die Hauptrolle.

Um mich vom Baumarktbesuch zu erholen gönne ich mir eine Tasse Kaffee beim eingegliederten Bäckereibetrieb. Der beinahe verlassene Vater, samt hässlicher Trage und Kind, steht kurze Zeit später auch dort und betrachtet hilflos das überteuerte Angebot. Ein Herr mit einer unübersichtlich hohen Anzahl an quirligem Nachwuch gesellt sich zu uns und bemüht sich tapfer, sein übermütiges Heer unter Kontrolle zu bekommen.
»Gehen Sie ruhig vor«, bietet der Tragenpapa an und klingt mittlerweile recht deprimiert.
»Ach«, winkt der Heerespapa ab, »Nett von Ihnen, aber hat keinen Zweck. Ich warte hier nämlich noch auf meine Frau und …«

16. März 2015

Liebe Iva, …

Liebe Iva,

ich war heute auf der Arbeit. Du warst nicht da. Das war doof! 🙁
Die Tatsache, dass Du gar nicht dort arbeitest, macht es nicht besser.
Ich bin ja durchaus bereit, Dir zuzugestehen, dass Du auch gar nicht dort arbeiten möchtest. Oder zumindest nicht so gerne, wie zum Beispiel einen ausgedehnten Urlaub in der Südsee zu genießen. Oder auch nur so gerne, wie bei einen tödlichen Verkehrsunfall die Hauptperson zu sein.
Dennoch kann ich nur wiederholen: Doof!
Mir ist langweilig. Tu was dagegen. 🙁

Herzliche Grüße
ich

14. März 2015

Leserunde

Gute Neuigkeiten!

Zumindest für mich. 😉
Auf www.lovelybooks.de wurde heute eine Leserunde gestartet. Bis zum 21.3 ist es noch möglich, sich um ein Freiexemplar zu bewerben, um fröhlich mitlästern zu können.
Obwohl das nicht ganz korrekt ausgedrückt ist: Mitlästern darf natürlich jeder, nur die zu verlosenden Buchexemplare sind lediglich in begrenzter Anzahl vorhanden.

02. März 2015

K wie Kuchen

„Ich kann den Kuchen nicht finden“, informiert mich die neue Kollegin.
Das ist schlecht. Ich mag die neue Kollegin. Sie ist freundlich und lacht an den richtigen Stellen.
Ich befürchte, verschollener Kuchen könnte das ändern und bringe mein, bis eben noch an den Mac outgesourctes, Hirn auf Touren.
„Küche?“, rufe ich meiner Kollegin zu, die sich derzeit in der Küche befindet.
„Kühlschrank?“, lege ich nach, weil mir die Offensichtlichkeit meiner vorherigen Bemerkung plötzlich peinlich ist. Leider wird es dadurch nicht besser.
Ich begebe mich mit hilfreichen Absichten in die Küche und stelle zum dritten Mal in Folge fest, dass ich eben etwas echt idiotisches gemacht habe.
Diese Feststellung legt nahe, dass der Denkprozess langsam wieder einzusetzen beginnt. Dann fällt mir auch wieder ein, wo der Kuchen sein könnte.
„Im Büro!“ stelle ich fest.
Kollegin wirkt skeptisch, geht aber hin, um nachzusehen.
„Leider nicht“, lässt sie mich wissen.
Hmmm … dabei war ich mir relativ sicher…
„Schau mal im Regal unter K wie Kuchen, der Chef experientiert mit einem neuen Ablagesystem.“
Kollegin stellt fest: „Ist nicht unter K.“
Verdammt!
„Steht unter T wie Torte.“

Hier lang gehts zum Archiv. >>>>>